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Wie wähle ich Apps für Kinder aus?

Vier Wochen Corona sind nun um. Wir haben gespielt, gebastelt, im Garten getobt, Pflanzen gesammelt und erkundet, fernseh geschaut und am Handy gespielt.

Ja, die große Madame durfte zum ersten Mal am Handy ein Spiel spielen.

Kinder Apps – die Qual der Wahl

Aber bevor es tatsächlich soweit war habe ich mir die ein oder anderen Gedanken gemacht. Was ist denn eine gute App, die ich meine knapp vierjährigen zum Spielen überlasse? Worauf achte ich? Was ist zu vermeiden, was zu bevorzugen?

Bei meiner Suche habe ich für mich ein paar Dinge erkannt und ausprobiert.

Ich möchte euch aber nicht eine Liste meiner Top Apps für Kleinkinder mit an die Hand geben, sondern vielmehr ein paar Tipps, wie auch ihr gute Apps in der Masse an Apps herausfiltern könnt.

Wie erkenne ich eine gute Kinder-App?

Apps ohne In-App Käufe
Es gibt Unmengen an Apps, die wie der Name schon sagt, innerhalb der App zu Käufen anregen. Das ist für Kinder nicht verständlich und schnell ist hier ein eigentlich ungewünschter Kauf getätigt. Zudem lenken diese werblichen Kaufanreize auch vom eigentlichen Spiel ab.

Offline Verfügbarkeit
Schön ist es wenn eine App auch Offline verfügbar und somit spielbar ist.

Apps ohne Werbung
Das finde ich wirklich wichtig bei Apps für Kinder, dass sie keine Werbung enthalten! Ich habe bei meiner Suche verschiedenste Apps getestet und fand es unheimlich nervig und teils verwirrend, wenn das Spiel plötzlich unterbrochen wurde und aus dem Zusammenhang gerissen, ein ganz anderes Spiel beworben wurde. Das ist für Kinder gar nicht verständlich und reißt sie aus dem Spiel.

Elternbereich
Bei einigen Apps fand ich es ganz hilfreich, dass es einen geschlossenen Elternbereich gibt. Hier können Einstellungen vorgenommen werden. Das fand ich ganz nett, vor allem weil es sich bei meiner Tochter um die ersten Erfahrungen mit Apps handelt.

Viele Downloads
Eine App, die häufig runtergeladen wird, wird wohl häufig auch genutzt. Das ist erstmal ein gutes Zeichen, denn es schafft vertrauen. Hier kann man dann auch noch einen Blick in die Bewertungen werfen, das kann sehr hilfreich sein.

Diese Tipps helfen mit nun bei der Auswahl weiterer Apps zur Nutzung meiner Tochter weiter.

Bei älteren Kindern kann man dann noch weitergehend darauf achten, dass Apps keine Chatfunktion enthalten und auch nicht mit einem sozialen Netzwerk verknüpft werden können / müssen.

Wie geht ihr mit dem Thema Mediennutzung um? Welche Apps könnt ihr empfehlen?

Alles Liebe,
Susanne

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