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Die zweite Schwangerschaft – das erste Trimester

Die zweite Schwangerschaft – wie die wohl werden wird? Ja ihr lest richtig, ich schreibe einen Artikel über die zweite Schwangerschaft. Ende des Jahres wird es soweit sein und wir sind zu viert!

Das erste Trimester war aus verschiedenen Gründen ziemlich einprägsam, aber da kommen auch noch andere Dinge dazu, auf die ich hier nicht eingehen möchte. Denn hier geht es um die Schwangerschaft 🙂

Kinderwunsch 2.0

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich es auf mich habe zukommen lassen, wann ich schwanger werden würde. Es gab ein paar Zyklen zum Ende des letzten Jahres, da war ich so sicher, dass es hätte klappen können. War es aber nicht. Und dann in dem Zyklus, wo ich null damit gerechnet habe. Es ist halt der Körper, nicht planbar und nicht wirklich zu berechnen. Das sage ich, weil ich keinerlei, Temperaturmesser und Ähnliches verwendet habe. Möglichkeiten gib es da einige, da ich hier aber keine Erfahrung habe, werde ich mich dazu auch nicht äußern. Was ich aber weiß und vielleicht habe ich deswegen auf diese Unterstützung verzichtet, dass es bei mir dann den Druck ausgelöst hätte, denn ich für mich und uns beim Kinderwunsch vermeiden wollte.

Was ich aber hatte: Eine einfache Zyklus-App. Die habe ich seit ich vor einigen Jahren die Pille abgesetzt habe und mehr über meinen Körper und den Zyklus an sich herausfinden wollte. Diese App nutze ich seit dem (gut, im Moment brauche ich sie nicht mehr …:-))

Das sage ich jetzt ganz subjektiv betrachtet. Keine Ahnung, wie ich meine Meinung ändern würde, wenn ich ein Jahr lang probieren würde schwanger zu werden. Gut etwas abgeschweift. Zurück zum Thema:

Der Beginn der zweiten Schwangerschaft

Mein Zyklus war ziemlich regelmäßig. Als ich dann einen Tag überfällig war, besorgte ich mir einen Test (einen hatte ich noch zu hause :-)). Das Ergebnis war eindeutig und das auch ziemlich schnell.

Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt keinerlei Anzeichen, außer eines: ich hatte den Tag zuvor unglaubliche Lust auf Sushi. Es musste zumindest eine kleine Portion sein, ich kaufte mir also Sushi und dachte schon einen kurzen Moment, ja vielleicht war es das ja demnächst mit dem rohen Fisch…

Aber ansonsten war noch nichts zu merken. Schneller merken sollten es die Familien. Denn Ostern stand bevor, gutes Essen, Wein, Restaurantbesuche und der selbstgemachte Eierlikör, dieses Jahr ohne mich. Da kann man den anderen auch nicht vormachen.

Wem erzähle ich wann von der Schwangerschaft?

Meine Mama wusste auch bei der ersten Schwangerschaft sehr früh davon. Die Schwiegereltern wohnen weiter weg, so war es damals dann auch tatsächlich erst in der 12. Woche als wir ihnen erzählten, dass wir Eltern würden. Dieses Mal war ein Familienwochenende über Ostern geplant und somit mussten ein Teil schon in der 6. SSW über meine Schwangerschaft. Da war ich noch nicht mal bei meiner Frauenärztin.

Auch auf der Arbeit informierte ich dieses Mal wesentlich früher, da ich zu meiner Teamleitung zum einen ein sehr gutes Verhältnis habe ich wir zum Anderen gerade in die Jahresplanung einstiegen. Da wollte ich offen und ehrlich sein.

Und genau diese Personen, wären es auch gewesen, die es ebenfalls mitbekommen hätten, wenn es zu einer Fehlgeburt gekommen wäre.

Und die Anzeichen?

Ich hatte in dieser Schwangerschaft definitiv mehr mit Übelkeit zu tun. Fies war das…Das hatte ich bei der kleinen großen Madame genau einmal…und dieses mal etwas häufiger. Und Kreislaufprobleme, die mich morgens tatsächlich ganz ganz langsam in die Gänge kommen ließen. Abends war ich dann dermaßen müde, dass ich um neun halb zehn eigentlich für nichts mehr zu gebrauchen war…

Der erste Termin bei der Frauenärztin.

Da saß ich nun wieder: Vor dem Labor, die Ladies in der Praxis sagen, ” dann drehen Sie erstmal Ihre Runde: Toilette mit Urinabgabe, Blutdruck messen, Blutabnahme, wiegen und dann ins Wartezimmer. Danach der Termin. Die finale Bestätigung über das Baby, dass nun seine Reise beginnt.

Aufgeregt war ich wieder wie beim ersten Mal. Und ich brauchte nun auch eine Bestätigung der Schwangerschaft. Seit den Tests waren schon 18 Tage vergangen. Es war alles in Ordnung und mein Mutterpass wurde wieder aktiviert und mit dem ersten Bildchen versehen.

Und wie ist das jetzt im Vergleich zur ersten Schwangerschaft?

Ist man gelassener, weil man es ja kennt? Ist es doch aufregender, weil es sich so anfühlt, als erlebt man alles doch wieder das erste Mal? Intensiver? Gefühlt schneller und kürzer?

Das erste Schwangerschaft-Trimester ging wirklich sehr schnell an mir vorbei.

Mein erstes Schwangerschaftsdrittel ist vorbei. Wie war’s?

Ich habe Lust auf Salami und könnte ständig Pizza essen… Das war in der ersten Schwangerschaft definitiv anders. Da waren die Gelüste viel mehr in Richtung Süßkram und das auch schon zum Frühstück.

Und sonst so? Ich war so unglaublich müde. Das hat mich echt fertig gemacht. Ich genieße die 2-3 Stunden für mich am Abend, wenn die Madame schläft und ich meinen Kram erledigen kann und einfach Zeit für mich habe. Aber was war? Ich musste einfach schlafen, ich war zu nichts mehr zu gebrauchen…;-) Es half einfach nur Couch oder Bett…

Entgegen vieler Erzählungen zeigte sich der Bauch in der zweiten Schwangerschaft bei mir nicht schon früher. Ich konnte locker bis in die 15. SSW meine normale Kleidung tragen. Das änderte sich dann aber gefühlt von einem Tag auf den anderen…

Jetzt in der 19. SSW habe ich das Gefühl, wir können dem Bauch beim Wachsen zusehen…

meine zweite Schwangerschaft

So war der Schwangerschaftsstart dieses Mal. Und ich bin gespannt auf diese neue Reise und freue mich wahnsinnig darauf, dieses Wunder noch ein zweites Mal zu erleben.

Update folgt…

Alles Liebe,
Susanne

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