Das Ende der Stillzeit
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Das Ende der Stillzeit

Im nächsten Monat wird die Mini Madame schon ein Jahr alt. Wie immer überkommt mich das Gefühl, zu denken, wo denn dieses Jahr nun schon wieder hin ist. Ein Jahr dass es wahrlich in sich hat(te). Zu Jahresbeginn gerade ganz neu zu viert, neu sortieren, sich einfinden mit dem Alltag mit 2 Kindern. Dann kam Corona und dann unser Hauskauf. Parallel dazu die immer wieder beeindruckende Entwicklung unserer Mini.

Und jetzt? Jetzt wird sie in wenigen Wochen schon ein Jahr alt. Die wird jeden Tag mobiler, schneller und geschickter. Und damit einher geht auch, dass ich sie nun seit rund 4 Wochen nur noch abends und eben in der Nacht stille. Über Tag isst und trinkt sie einfach am Familientisch mit.

Gleichzeitig, vielleicht sind es aber auch die Hormone, die sich da gerade neu einpendeln, habe ich das Bedürfnis mich von meinen Still-BHs zu verabschieden und freue mich auf meine Unterwäsche-Schublade. Voller Vorfreude nahm ich kürzlich einen meiner Lieblings-BHs raus und freute mich darauf, ihn das erste Mal seit fast 18 Monaten wieder zu tragen.

Zunächst war alles in Ordnung. Ich merkte aber beim Tragen, dass ich den BH spürte, ihn immer häufiger zurechtzupfte. Irgendwie passte es gerade nicht so. Irgendwie ja auch logisch. Die zweite Schwangerschaft und die 11 Monate Stillzeit haben ihre Zeichen hinterlassen.

Zeit für ein oder zwei neue BHs. Die habe ich mir aber auch echt verdient finde ich. Ich surfe ein wenig rum und lande im Onlineshop von Hunkemöller. Sicherlich hatte ich auch hier lokal im stationären Handel shoppen können, aber aktuell mangelt es einfach total an Zeit tagsüber und Ruhe, um am Tag in der Stadt Unterwäsche zu shoppen. So ist es am Abend gemütlich zuhause auf der Couch doch um einiges entspannter.

Bei Hunkemöller stoße ich auch auf den BH-Größenrechner. Zeit also, mal wieder Maß zu nehmen. Das Maßband ist schnell geschnappt und die Brust vermessen. Die beiden Schwangerschaften haben mich, wenn es so bleibt, tatsächlich eine Körbchengröße gekostet. Kein Wunder also, dass der Lieblings-BH zwickte…

Mit dem Guide und der errechneten BH-Größe mache ich mich also auf die Suche nach meinem neuen Lieblings-BH.

Ach und es tut gut und macht Spaß.

Dabei werde ich auch auf vorgeformte BHs aufmerksam, die ohne Bügel auskommen. Das werde ich in jedem Fall ausprobieren. Bye Bye Bügel sozusagen. Und als nächstes werde ich auch meine gesamte Unterwäsche Schublade auf den Kopf stellen und mich von einigen Stücken trennen. Alles was nur irgendwie nicht ganz passt oder zwickt, kommt weg.

Und ich merke, wie es in mir kribbelt. Dieses Ende der Stillzeit, löst auch etwas in mir aus. Ein Bedürfnis, meine Veränderung auch in meinen Kleiderschrank einziehen zu lassen. Ich möchte meinen Kleiderschrank radikal aussortieren.

Dieses Bedürfnis hatte ich auch schon nach der ersten Schwangerschaft.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch?

Dann freust du dich vielleicht zu erfahren, wie ich beim Sortieren meines Kleiderschranks vorgehe.

Bevor ich loslege, stelle ich mir die folgenden Fragen:

Was sind meine drei Lieblingsoutfits? Warum sind es meine Lieblingsoutfits? Sind es die Farben, der Stil? Was gefällt mir daran? Was trage ich in 80% meiner Zeit?

Diese Fragen helfen mir dabei, zu fokussieren, was mir an meiner Kleidung wichtig ist, was mir gefällt und was ich wirklich brauche.

Wenn ich diese Fragen dann für mich beantwortet habe, kann es loslegen.

Und damit das ganz nicht im Chaos endet, habe ich folgende Vorgehensweise.

  • Ich orientiere mich an den Bereichen meines Kleiderschranks bzw. den Kategorien:
    1. Stange 1: Kleider / Blusen und Cardigans
    2. Stange 2: Hosen & Röcke
    3. Schubfächer: Pyjamas & Underwear
    4. Regalbögen: Pullover, Shirts

Dieses nacheinander Abarbeiten hilft es kein Chaos entstehen zu lassen und macht es auch möglich das Aussortieren zu unterbrechen (im Alltag mit Kindern weiß man ja nie…)

  • Wenn ich unsicher bin, probiere ich die Kleidungsstücke an. Manchmal merkt man dann ziemlich schnell, ob etwas noch (zu mir) passt oder eben nicht mehr.
  • Ich behalte immer meine Fragen im Blick und versuche mich darauf zu konzentrieren, nur die jenigen Kleidungsstücke zu behalten, die zu mir passen und vielseitig zu kombinieren sind.

Und na klar, dann gibt es am Ende immer noch ein paar Kleidungstücke, die ich sicher nicht mehr tragen werde und von denen ich mich dennoch nicht trennen kann. Die darf es auch in jedem Kleiderschrank geben, finde ich.

Wie ergeht es dir beim Aussortieren? Hast du noch einen Tipp? Dann schreib es mir gerne in die Kommentare.

Alles Liebe,
Susanne

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